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rettender Brief
Eilaktionen können Leben retten

Am 23.09.2011 enthüllte die Initiative „Ein Logo für
Menschenrechte“ das Gewinnerlogo.
Menschenrechte haben
ab sofort ein Symbol.
 
 
Amnesty Malwettbewerb
 
 

 
Die Auswertung des Briefmarathons 2011 folgt, sobald die Informationen aus dem Internationalen Sekreteriat (IS) und dem Sekreteriat der Sektion (SdS) "Deutschland" zur Verfügung stehen.

Wir bitten um etwas Geduld.  

  Briefmarathon 2011 - Das Unsichtbare sichtbar machen. 

"Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen." Dies ist seit 50 Jahren ein Leitsatz von Amnesty International. Zum Briefmarathon im Jubiläumsjahr soll dies nun ganz besonders betont werden.

Jabbar Savalan

Jabbar Savalan, der 20-Jährige wurde zu zweieinhalb Jahren Gefängnis wegen Drogenbesitz verurteilt. In Wirklichkeit ist er ein politischer Gefangener des Staates Aserbaidschan. Er hatte auf Facebook zum Protest gegen das Regime aufgerufen - inspiriert vom "Arabischen Frühling". Zwei Tage später wurde er verhaftet und beim Verhör, das ohne rechtlichen Beistand stattfand, von den Polizeibeamten so lange bedroht und geschlagen, bis er ein "Geständnis" ablegte. Das Marihuana, sagt er heute, habe ihm die Polizei untergeschoben.

Fatima Hussein

Fatima Hussein Badi aus dem Jemen, wurde zusammen mit ihrem Bruder zum Tode verurteilt, weil sie gemeinsam ihren Mann getötet haben sollen. Fatima Hussein Badi hat stets ihre Unschuld beteuert. Ihr Bruder, der bereits hingerichtet worden ist, "gestand" die Tat, nachdem man gedroht hatte, Fatima vor seinen Augen zu vergewaltigen. 
 
 


Jean-Claude Mbede

Jean-Claude Roger Mbede, der 32-jährige Kameruner wurde wegen "Homosexualität und versuchter sexueller Handlungen" zu drei Jahren Haft verurteilt. Im Gefängnis drohen ihm aufgrund seiner vermutlichen sexuellen Neigung homophobe Übergriffe sowie Misshandlungen durch Wärter und Mitgefangene.  
 
 


Unter dem Motto "Shine a light" ruft Amnesty alle UnterstützerInnen dazu auf, sich vom 3. bis zum 17. Dezember mit Briefen und E-Mails für Menschen in Gefahr einzusetzen. Mit weltweiten Aktionen wollen wir einen Teil des Unrechts, das auf der Welt geschieht, ins Licht der Öffentlichkeit rücken.

Kann ich wirklich helfen, indem ich einen Brief oder eine E-Mail schreibe, fragen Sie sich jetzt? Ja! Denn nicht nur Sie schreiben, sondern Hunderttausende Menschen aus aller Welt. Letztes Jahr wurden aus über 50 Ländern mehr als 636.000 Appellschreiben und Solidaritätsbotschaften versandt. In sieben der zehn Fälle, für die sich Amnesty International im Rahmen des Briefmarathons 2011 eingesetzt hat, veränderte dies etwas - zum Besseren. So wurde beispielsweise der gambische Oppositionspolitiker Femi Peters frühzeitig aus der Haft entlassen. Allein die Tatsache, dass Menschen aus vielen verschiedenen Ländern Briefe schreiben, hilft den Betroffenen meist sehr, denn so wissen sie, dass die Welt sie nicht vergessen hat. So sagte Khady Bassène aus dem Senegal, deren Mann 1999 festgenommen wurde und seitdem verschwunden ist: "Es hat mich sehr berührt, dass so weit von Senegal entfernt lebende Personen an meiner Situation Anteil nehmen."

Darum gilt es auch in diesem Jahr wieder, fleißig Appelle und Solidaritätsbekundungen zu schreiben, denn:

 DEIN BRIEF KANN LEBEN RETTEN! 


Am 8. Juli 2010 wurde in Berlin die bundesweite
Amnesty-Kampagne gegen Polizeigewalt gestartet.

Transparenz schützt Menschenrechte

  • Wir brauchen Erkennbarkeit durch eine individuelle
        Kennzeichnungspflicht für Polizisten.
  • Wir brauchen Aufklärung durch unabhängige Untersuchungen.
  • Wir brauchen Schutz durch Dokumentation.
  • Und Prävention durch Menschenrechtsbildung.

    Wie in anderen Ländern auch. [mehr]


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    Lateinamerikawoche
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    ..   Letzte Änderung 22.12.2011 © G.Schlestein